Der Faden rund ums Campen

Der chaotische Hauptfaden

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Burnie
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Burnie »

Später Gast hat geschrieben: Sa 9. Dez 2023, 00:47 Wie macht das der erfahrene Mobilist? Irgendwo unterwegs wird man schon was finden?
Bisher immer, ja. Und das seit sehr langer Zeit auch ohne Bus.

War dieses Jahr erste Mal mit so ner Stellplatzapp aufn Handy weg (park4night) und hab da immer mal geschaut, was es so in der Umgebung zeigt. Da taucht auch vieles auf. Die paar (wenigen) wo ich mal stand war es immer so, dass noch andere auftauchten, auch an abgelegenen Stellen. Ist halt so im Zeiten, wo alle auf der Welt kreuz und quer unterwegs sind und Insta & Co mit Spots fluten und Datensammler Daten sammeln.
Gibt auch oft so Plätze wo Einheimische feiern und mal stehen, da wars auch oft net.

Ist aber Fahrzeug abhängig, wo man gut stehen kann: Mit meinem kann ich überall stehen, von Siedlung (da völlig unauffällig, und dann hin, pennen und nach n Kaffee weg) bis Pampaplätze, die ich halt mit n T4 erreiche. Einfach mal Einheimische fragen, wo man stehen kann führt auch oft an schöne Ziele.

Schöne Reise euch :)
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Chemnitzsurfer
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Chemnitzsurfer »

Später Gast hat geschrieben: Sa 9. Dez 2023, 00:47
Wenn du Wasser im Auto hast, lasst die Truma/ Alde lieber durchgängig laufen. Ein pissendes Rohr hinter der Verkleidung, wo es dann doch zu kalt war macht hinterher mehr Ärger wie die paar Euro fürs gesparte Gas / Diesel und wenn es dir die den Boiler abfriert hast du den Jackpot gewonnen.

Wenn du häufiger Wintercamping machen willst würde ich über eine andere Lösung nachdenken

:arrow: Toilette gegen Trockentrenn-WC, Clesana C1, Cinderella Motion etc. austauschen (lassen)
:arrow: 1-2 5l-20l Wasserkanister nur für Kaffee und Händewaschen (Vorteil du trinkst nicht das Wasser was schon ewig im Tank steht und ein Kanister im Innenraum friert nicht so schnell ein wie ein Tank der unter dem Caravan gespaxt ist)

Um zu schauen wie viel Wasser du in den Tank füllst, nutzen viele Camper übrigens die Wasseruhr von Gardena
https://www.hornbach.de/p/wassermengenz ... a/8495864/
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Später Gast
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Später Gast »

Danke für die Tipps!

Gestern auf heute standen wir in Varazze auf nem Platz direkt am Meer, park4night wurde uns schon empfohlen, lange bevor wir nen die Möglichkeit hatten, es sinnvoll zu nutzen. Nur sieht im Dunkeln so ungefähr alles gruselig und gefährlich aus daher haben wir nach Ankunft nichts mehr unternommen. Meine Wasseraktion war ziemlich für die Katz, stellt sich raus, der Frostwächter stellt sich nicht von alleine zurück, sondern will nen händischen Stupser haben, dass er schließt. Selber schuld, hätte ich mal Bda gelesen statt Internet. :roll: Heizung durchlaufen lassen wollte ich nicht, um Gas zu sparen. Hab keine Erfahrungswerte zum Gasverbrauch und die zweite Flasche kommt erst in Spanien dazu.

Jetzt stehen wir erst mal 2-3 Tage in Frankreich auf nem Campingplatz, erstmal alles ohne Druck/Stress ans Laufen bringen und dann geht's weiter.

Trennklo gibts auch fertige und einfache Umbausets, aber da werde ich noch Überzeugungsarbeit leisten müssen. In Hundetüten kacken klingt im ersten Moment halt auch nicht besonders prickelnd. :lol:

Meine Umbauten tun schonmal so wie geplant, hier das Babybett auf der zweiten Sitzreihe:
IMG_20231128_154158.jpg
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IMG_20231128_154226.jpg
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Mirqua
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Mirqua »

Bei frostigem Wetter lassen wir den Wassertank leer und nehmen nur einen Wasserkanister mit. Ich habe dafür einen Schlauch mit kleiner Pumpe noch mal extra um in den Kanister zu hängen.
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Schneewittchen
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Schneewittchen »

welche Heizung ist am kostengünstigsten? Drei Sachen habe ich zur Auswahl.

1. Elektrisch mit Heizlüfter
2. Gasheizung - braucht auch Strom für den Lüfter
3. Dieselheizung, chinesisch, braucht ebenfalls Strom zum Starten und für den Lüfter
4. selber ausfüllen .....................................................
enebk
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von enebk »

Elektrisch? Wärmepumpe.
Ansonsten China Standheizung mit Heizöl gefüttert
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Chemnitzsurfer
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Chemnitzsurfer »

Schneewittchen hat geschrieben: Sa 16. Dez 2023, 13:26 welche Heizung ist am kostengünstigsten? Drei Sachen habe ich zur Auswahl.
Wenn wir ums Campen sprechen und uns nur die Betriebskosten anschauen
1. Elektrisch mit Heizlüfter
Ist mit Abstand das teuerste, gerade auf Campingplätzen bist du teilweise schon 1,50-2€ für die kWh an der Stromsäule los. Läuft dein 2 KW Heizlüfter am Tag 10h , so sind da schnell 30-40€ pro Tag weg. Außerdem gibt es einige Plätze wo die Säulen mit <10A abgesichert sind, das wird dann lustig.
2. Gasheizung - braucht auch Strom für den Lüfter
Wenn du die Gasflasche nicht überteuert auf dem Campingplatz kaufst, bist du im Baumarkt ab etwa 25€/11Kg Propanfüllung dabei, nach den Angaben die man so in den Camperforen liest, hält so einen Flasche im Winter 2-3 Tage
Je nach Witterung kannst du den Verbrauch auf 12V ja mit einen Solarkoffer o.ä. teilweise kompensieren
Zuletzt geändert von Chemnitzsurfer am So 17. Dez 2023, 22:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Schneewittchen
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Schneewittchen »

Ich stehe nicht auf einem Campingplatz, der Strom kostet also nicht mehr.
Nachts brauche ich nur sehr wenig Saft da ich schlicht und einfach eine Heizdecke benutze. :mrgreen:

Dann werde ich tagsüber mit Gas heizen bis meine Flaschen verbraucht sind und dann auf Heizöl umsteigen und die alte Gasheizung rauswerfen.
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Später Gast
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Später Gast »

In F und Es wird der Strom nicht gezählt, aber man hängt am 6A lss, solange man dadrunter bleibt, ist egal wieviel man verbraucht. Je nach Platz zahlt man aber für den Anschluss an sich. Grade eben waren wir noch in Barcelona und der Platz hat 20€/ Nacht gekostet, Strom inclusive und nicht abwählbar. Läuft der Kühli also über Strom und wenn ich nen Heizlüfter hätte, würde ich ihn nutzen. Nächstes Mal nehme ich nen kleinen Fön mit. So wird halt sparsam Gas genutzt. Jetzt in Valencia haben wir nen Platz ohne Strom für 13€ und der Kühli hängt am Gas, wir haben jetzt aber endlich ne spanische Gasflasche bekommen und können ohne Sorge heizen/kühlen. Versorgungssicherheit geht weeiit vor Kosten bei uns. Sind vor 7 Tagen los und haben bisher sowohl am Kühli, als auch an der Heizung gespart was geht, damit uns nicht unsere dt Flasche leergeht. Tauschen ist nicht im Ausland und auffüllen nur bei Spezialisten mit wohlwollen und Know-how, man will ja nicht, dass das Überdruckventil abbläst. Keine Ahnung, was in der dt Flasche noch drin ist. :?

Naja, ab jetzt wirds jedenfalls entspannter, Gas Nachschub ist gesichert, dank wärmeren Klimas muss eh kaum noch geheizt werden und die Panele liefern 600Wh/d, wovon das meiste im Kühli versenkt werden kann.
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Chemnitzsurfer
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Chemnitzsurfer »

Nimm dir doch nächste mal ne einfache Gepäckwaage mit. Das Leergewicht der Gasflasche ist auf selbiger aufgedruckt / eingeschlagen ;)
Alternativ gibt es von Truma, supersense und anderen Hersteller Wäägematten die du unter die Gasflasche legst und dir dir rechtzeitig ne Meldung via App geben, damit dir nicht mitten in der Nacht das Gas ausgeht
MSG
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von MSG »

Schneewittchen hat geschrieben: Sa 16. Dez 2023, 13:26 welche Heizung ist am kostengünstigsten?
Das Ergebnis hängt vom Platz ab und von der Außentemperatur.

Wir hatten schon
- Strom incl, aber mit 3A oder 4A abgesichert
- Strom incl, 16A
- Strom nach bezogenen kWh

Tipp ist auf jeden Fall ein Heizlüfter mit Heizleistung stufenlos regelbar. Dann kannst du dich an die Auslösung der Sicherung herantasten ;)
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Sunset
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Sunset »

Wir haben beim Discounter um die Ecke einen billigen kleinen Heizlüfter aus dem Angebot gekauft, der fährt jetzt immer im Wohnwagen mit.
Bei den meisten Plätzen haben wir eine Pauschale für den Strom bezahlt, wenn der nicht sowieso schon inkl. war.
Un für die wenigen qm ist so ein handlicher Lüfter mehr als ausreichend.
In Spanien/Italien/Kroatien/woauchimmer gibt es auch gute Angebote in den Supermärkten, falls man unterwegs mal einen Ersatz braucht.
basti1
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von basti1 »

In den Wohnwagen meiner Eltern haben wir die Truma Heizung mit der Ultraheat erweitert.

Die hat max 2000w und lässt sich auf 1000W und 500W runter stellen. In den Niederlanden ist Strom eigentlich immer im Preis drin und so kann man preisgünstig heizen ohne einen Heizlüfter irgendwo Rum stehen zu haben. Auch alle Ablagefächer werden leicht mit geheizt.



MFG Sebastian
Miraculix
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Miraculix »

So als Idee, ein Rittal Schaltschrank Heizung. Zieht 420W, läuft leise und stabil und ist amtliches Material.
MSG
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von MSG »

basti1 hat geschrieben: So 17. Dez 2023, 19:16 In den Wohnwagen meiner Eltern haben wir die Truma Heizung mit der Ultraheat erweitert.
Das hatten die Vorbesitzer von unserem vorigen Wohnwagen auch gemacht. Hatten wir im Sommer in Frankreich bei Dauerregen und 14 Grad benutzt. Sehr gut. Besonders, dass die warme Luft auch über die Umluft verteilt werden kann.
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zauberkopf
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von zauberkopf »

Übrigens....
Seit einiger Zeit gibt es dank Ebike einen neuen Trend :
Bike Camper
Also Fahrrad-Wohnanhänger.

Da sehr wenig reguliert ist, geht da einiges..
Die Tage habe ich viele Videos sehen müssen...
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topmech
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von topmech »

Schneewittchen hat geschrieben: Sa 16. Dez 2023, 13:26 welche Heizung ist am kostengünstigsten? Drei Sachen habe ich zur Auswahl.

1. Elektrisch mit Heizlüfter
2. Gasheizung - braucht auch Strom für den Lüfter
3. Dieselheizung, chinesisch, braucht ebenfalls Strom zum Starten und für den Lüfter
4. selber ausfüllen .....................................................
An der Stelle möchte ich noch mal betonen, wenn man wie ich nur ab und an eine Nacht im Auto verbringt, die Temperaturen nachts unter 10°C fallen und man autark stehen möchte, ist Variante #3 Gold wert in Kombination mit 80-100 Ah an Bord.
Sehr von Vorteil ist es die Windrichtung zu beachten, fragt nicht, woher ich das weiss :mrgreen:
Auf Campingplätzen stehe ich so gut wie nie, aber wenn, dann würde ich eher einen Frostwächter mit 250W brauchen.
Burnie
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Burnie »

zauberkopf hat geschrieben: Mo 18. Dez 2023, 00:19 Übrigens....
Seit einiger Zeit gibt es dank Ebike einen neuen Trend :
Bike Camper
Also Fahrrad-Wohnanhänger.

Da sehr wenig reguliert ist, geht da einiges..
Die Tage habe ich viele Videos sehen müssen...
Hi Gafu,
ich finde das Thema Radanhänger total spannend. Seit 3 Jahren fahr ich ja auch elektrisch (Knieprobs..) und seit dem überleg ich da und hab schon n Stapel Skizzen voll mit Ideen.

Mal sehen wann ich zum Bauen komm, eigentlich müsste erst das 700kg mobile Microtinyhäuschen weg, auch so n Testprojekt .. und dann, will ich einen kleinen, kompakten, leichten Anhänger.. also auch für leichte mtb Strecken geeignet, bauen. Überlege da noch an auszieh/falt/etc Mechanismen und wie das alles in superleicht geht. Soll ja auch gedämmt sein und natürlich solar haben und sicher auch Rangeextender fürs Bike ist (Hab dieses T.E.C. Akkusystem im Bike)
Es gibt auch schon Treffen von Radwohnanhängerfans, aber hast bei y2t bestimmt auch gesehen.

Ich streb so unter 30kg an, unter 75cm Breite und 1m Länge.. auszieh, klappbar auf Liegefläche 70/200, evtl auch für 2 geeignet. Aber es gibt auch schon soviele Gebaute, allerdings finde ich keinen wirklich gut und ideal, vieles auch zu Aufwändig im Weg für das Ziel.

N eigener Thread dafür ist dann sicher sinnvoll
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Später Gast
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Später Gast »

Zum Thema Heizen einen weiteren Datenpunkt: Die Truma im hiesigen Gefährt verteilt die Wärme via Umluft only, es gibt verschiedene Auslässe: unterm Bett lâuft ein geschlitztes Rohr lang, da kommt immer Warmluft raus, verstellen kann man da nix, und dann gibt es noch 4 runde Auslässe, mit drehbarer Klappe, um die Menge an Warmluft vom jeweiligen Auslass zu steuern. Da das alles vom selben Lüfter versorgt wird, kann man da nichts individuell steuern, weil wenn einer zu ist, kommt aus den anderen entsprechend mehr raus. Erschwerend kommt hinzu, dass zu nicht "zu" ist. Die Nasszelle war hier nachts immer muckelich warm, obwohl die Klappe auf zu stand und das Dachfenster nicht wirklich zu geht. Ist halt der erste Abgang im Heizrohr. :|

Da wir bisher da nicht geduscht haben, muss da auch nichts getrocknet werden, deswegen klebt da jetzt für's erste ein Streifen Klebeband drüber und siehe da: Klo Kalt, Bude warm, Truma läuft deutlich seltener an!
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zauberkopf
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von zauberkopf »

N eigener Thread dafür ist dann sicher sinnvoll
Gute frage nächste frage..
Ich habe z.B. noch das problem, das die ganze konstruktion noch in den kleinen Keller passen muss, UND durch die Kellertür. Die hats nämlich in sich.. und der schmale gang zum keller.
Das Fahrrad da jedem morgen raus zu holen ist schon nicht ganz einfach..

d.H. bei mir muss klappbar auf einem neuen Niveau gedacht werden.. ;-)
Dennoch muss ich bei der Breite mich beschränken... die Fahrradwege sind hier schmal... trotz gegenverkehr.

Was aber ggf für mich machbarer klingt : Mobiles Büro, Funk-Shack, Photolabor.
Das würde ich dann auch häufiger nutzen.

Konstruktionstechnisch denke ich übrigens, an eine art Zelt-Konstruktion nach.
Allerdings mit Isolierung.. also ich könnte mir eine dickere "flauschigere" Zeltplane vorstellen.
Habe aber keine Ahnung, wo ich da gucken soll.
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RMK
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von RMK »

Du kennst doch noch das Tyvek-Material, Propylenfasern zu Tuch gepresst....
flexibel, kleb- und nähbar.
Ich hatte da mal mit Sprühkleber eine Rettungsdecke aufgeklebt, das isoliert
zwar nicht aber strahlt Wärme zurück.... vielleicht wär das ein Ansatz?

"flauschig" wäre Fleece-Stoff, der ist zudem noch schnell trocknend, und
bei Kik gibt's Decken daraus ab 3 EUR... aber wenn nass dann halt auch
urig schwer.
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Multiuse
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Multiuse »

zauberkopf hat geschrieben: Do 21. Dez 2023, 00:40
N eigener Thread dafür ist dann sicher sinnvoll
[….]

Konstruktionstechnisch denke ich übrigens, an eine art Zelt-Konstruktion nach.
Allerdings mit Isolierung.. also ich könnte mir eine dickere "flauschigere" Zeltplane vorstellen.
Habe aber keine Ahnung, wo ich da gucken soll.
„Flauschig“ halte ich für ungeeignet weil
- der Mensch nun mal Feuchtigkeit abgibt
- der „Flausch“ schlecht trocknen wird & ggf. schimmelt

Mein Vorschlag wäre die Tyvek-Hülle und darunter selbstklebendes Armaflex (aus dem Klimaanlagenbau) mit 2-3 mm Stärke. Nimmt kein Wasser auf, klebt wie der Teufel, hat tolle Dämmwette und ist bei dieser Dicke gut Klapp/biegbar.

Schöne Grüße

Thomas

Edit: Tyvek ergänzt
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Später Gast
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Später Gast »

Heizkörper Isofolie gibts schon in selbstklebend, Kfz Windschutzscheiben Abdeckungszeug gabs grad bei Albrechts für 3€ das Stück, hab mir gleich 4 geholt, zum Zuschneiden und zusammenkleben für die verschiedenen Fenster vom Kastenwagen.
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Phyro »

Bevor man da selber nen Funktionsstoff aus verschiedenen Lagen laminiert, wûde ich was passendes als Meterware aufm Outdoorbereich kaufen.
Alternativ: Auf jedem Festival stehen nach Veranstaltungs-Ende zig verlassene und vergessene Zelte rum. Dabei auch gerne mal welche von diesen Dunkel&Kalt-Zelten vom Decathlon.
Das ist ne ziemlich brauchbares Grundmaterial für solche Basteleien. Gestänge und so auch direkt dabei
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Wulfcat
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Wulfcat »

Bike Camper..... das ist auch so eine Besondere "Can of Worms" die man hier Öffnet.
Habe auch schon über so etwas nachgedacht. :?:
Klappbar für mehr Platz/durchfahrberite durch meine Hoftür ist 85cm. ( Klappfix fürs Rad????..... :mrgreen: )
20" BMX Räder für Stabilität.... Flexibe Solarzellen als Dachfläche. ladestrom auf Rage Extender Accu im "Wohnanhänger"
Fahrgestell ein Compound aus Aluträgern, GFK , Hartschaum und Sperrholzspanten.(Modellflieger lässt grüssen)
Träger für den Aufbau.... Die Dünnen Alu/ Stahl rechteckrohre, die Man In Ausgemusterten Grossen Sonnenschirmen findet.
Grössere Stabile Profiele von Wäschespinnen..... Zwischen dem Tragwerk Hartschaum. Aussenhaut.... LKW Plane oder Aludruckplatten.....(Werden die auf modernen Druckmaschinen noch benutzt, das es sich lohnt, grossen Druckerreien auf den Keks zu gehen??? :mrgreen: )
Dichte Bewegliche Bereiche/kanten im Klappaufbau aus Streifen von Fahrradschlauch, bei mechanischen Gelenken, Gewebearmirtes Gummi(Kassenband) als Genenk selber ----> Schaut euch mal die Kofferklappen von Bussen an, die Hängen eigentlich meistens nur an Gummistreifen.....
Elektronische Ausrüstung...... hier auch eigentlich nicht wirklich disskussionswürdig..... 8-)
Heizung........schon eher Diskussionswürdig, genauso wie Lüftung
Jetzt fällt mir nix mehr ein.
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Später Gast »

Ob man da nicht mit nem einspurigen Anhänger von der Stange+Wurfzelt besser bedient ist?

Meinetwegen nen Akku untenrein und nen Panel oben drauf.

Exkurs:
Ich hab mal mit ner Kursstufe ne Einheit Architektur zum Thema "Tiny House" gemacht. Mach ich nie wieder, die haben sich mit riesen Aufwand wunderhübsche Puppenstübchen eingerichtet, nur mit Architektur hatte das nichts mehr zu tun. :( Habe sehr großzügig benotet und wusste trotzdem vor der Rückgabe, dass es lange Gesichter geben würde.

Moral von der Geschicht: Büdchen bauen macht Spaß, man muss dabei aber sehr genau sein Anwendungsprofil im Auge behalten, sonst baut man ne schöne, aufwendige, aber sinnlose Puppenstube. Nur wegen der Herausforderung würde ich mir die Arbeit nicht aufhalsen. ;)
Fertige Teile funktionieren sicher und man bekommt das reingesteckte Geld beim Verkauf zumindest teilweise zurück, falls das dann doch nichts ist.
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von zauberkopf »

Moral von der Geschicht: Büdchen bauen macht Spaß, man muss dabei aber sehr genau sein Anwendungsprofil im Auge behalten, sonst baut man ne schöne, aufwendige, aber sinnlose Puppenstube. Nur wegen der Herausforderung würde ich mir die Arbeit nicht aufhalsen. ;)
Keine Sorge.. ich bin 1. Stink-Faul, und 2. natürlich ein Anhänger von "Form follows function.." ;-)

z.B. im sommer lungere ich gerne im Wald herum... auch mal gerne Nachts.
Und dann wirds schnell frisch.
Wenn man mit Laptop oder Funkgerät unterwegs ist, sind die flossen die als erstes sagen : Die aktion macht keinen Spass mehr.
Ach kühle lüftchen.. die souverän wärme abtransportieren..
Oder mal ein bisserl regen...
Deswegen liebäugle ich ja schon länger nach einem Van oder so. Das wäre aber so ziemlich das einzige wo ich eine eigene Karre für Sinnvoll halte.
Das andere was ultimo wäre, wäre eine Dunkelkammer. Photographie auf Nassplatte, wäre mal ne Idee.
Dafür brauchts aber immer eine Dunkelkammer in der nähe.

Also ist mein erstes Ziel : Fahrrad-Mobiles Büro.
Und das ganze soll natürlich auch noch recht schnell einsatzbereit sein.

Und ich denke, wenn das alles steht, dann kann man das bestimmt noch erweitern, mit klettverschluß oder so, zu einem "Klappfix"
„Flauschig“ halte ich für ungeeignet weil
Mit Flauschig meinte ich eher... naja.. dickerer Stoff, der auch noch etwas wärme und schall dämmt.
Mein Vorschlag wäre die Tyvek-Hülle und darunter selbstklebendes Armaflex (aus dem Klimaanlagenbau) mit 2-3 mm Stärke. Nimmt kein Wasser auf, klebt wie der Teufel, hat tolle Dämmwette und ist bei dieser Dicke gut Klapp/biegbar.
Die kombination klingt doch recht interessant.
Da muss ich mich mal schlau machen.
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Später Gast »

Desinfektion vom Wassertank.

Wir sind in Marokko und uns ist gerade das vordosierte Kaliumhypochlorit leergegangen. Tank ist voll fürs erste. Hätte jetzt halt in der Apotheke Eau de Javel gekauft, aber was ist da ne vernünftige Dosierung? Wollte jetzt nicht die schöne Urlaubsbräune von den Händen runterwaschen beim Geschirrspülen. :?
Die Spanier sind ja nicht zimperlich beim Leitungswasser mit dem Chlor, das riecht man gut. Da fand ich unsere Dosierung bisher fast zu zahm.

Wir haben noch sonen Silberionenzeugs, aber das soll ja nicht so gesund sein, auch wenn wir's nicht trinken.

Edit: es steht drauf geschrieben

Inhalt und Wirkstoffe: Natriumhypochloritlösung (<2,5%) CAS-Nr.: 231-668-3 Silber Ag+ (<0,1%) CAS-Nr.: 231-131-3

Iiiieh ist ja doch pöhses Silber drin. :o ;)

Also 3% Oh de Schawel und Dosierung wie bisher?
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BernhardS
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von BernhardS »

Das was ihr da gekauft habt, müsste etwa 30 Gramm Chlor pro Liter enthalten. Die normale Dosierung für Trinkwasser ist 0,3 Milligramm pro Liter.
Mit einem Liter könnt ihr, zumindest rechnerisch, 90000 Liter Trinkwasser desinfizieren.
Nun ist das Zeug aber nicht unbedingt lagerfähig. Bei der halben Konzentration hat es aber mal einen stabileren Bereich, in dem es sich
langsamer zersetzt. Also immer noch ~50000 Liter bzw. 1 Milliliter in einen 50 Liter Tank.
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topmech
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von topmech »

zauberkopf hat geschrieben: Fr 22. Dez 2023, 00:54
Moral von der Geschicht: Büdchen bauen macht Spaß, man muss dabei aber sehr genau sein Anwendungsprofil im Auge behalten, sonst baut man ne schöne, aufwendige, aber sinnlose Puppenstube. Nur wegen der Herausforderung würde ich mir die Arbeit nicht aufhalsen. ;)
Keine Sorge.. ich bin 1. Stink-Faul, und 2. natürlich ein Anhänger von "Form follows function.." ;-)

z.B. im sommer lungere ich gerne im Wald herum... auch mal gerne Nachts.
Und dann wirds schnell frisch.
Wenn man mit Laptop oder Funkgerät unterwegs ist, sind die flossen die als erstes sagen : Die aktion macht keinen Spass mehr.
Ach kühle lüftchen.. die souverän wärme abtransportieren..
Oder mal ein bisserl regen...
Deswegen liebäugle ich ja schon länger nach einem Van oder so. Das wäre aber so ziemlich das einzige wo ich eine eigene Karre für Sinnvoll halte.
Das andere was ultimo wäre, wäre eine Dunkelkammer. Photographie auf Nassplatte, wäre mal ne Idee.
Dafür brauchts aber immer eine Dunkelkammer in der nähe.

Also ist mein erstes Ziel : Fahrrad-Mobiles Büro.
Und das ganze soll natürlich auch noch recht schnell einsatzbereit sein.

Und ich denke, wenn das alles steht, dann kann man das bestimmt noch erweitern, mit klettverschluß oder so, zu einem "Klappfix"
Zur ersten Anwendung reicht ja ein verblechter Kastenwagen, etwa ein Citroen Jumpy wie ich ihn habe. Spitzname: Hotel Doppelwinkel :mrgreen:
Die Standheizung wartet zwar immer noch geduldig darauf eingebaut zu werden, aber sonst ist das n super Auto Bus

Mobiles Büro am Fahrrad - Alukoffer an einer Schiene einhängen und mit einem Schnappverschluss befestigen. Besser: Aufklappbarer Schreibtisch, höhenverstellbar für unterschiedlich hohe Parkbänke. Jetzt kann man Büro natürlich unterschiedlich definieren... Was brauchst du denn genau an Gerätschaften? Am Fahrrad macht sich sicher auch ein Akkukoffer als Ausgleichsgewicht auf der anderen Seite nützlich.
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Später Gast »

@BernhardS:
Danke! Damit kann ich schon mal was anfangen.👍

Wir haben es nicht gekauft, es war beim WoMo mit dabei. Jetzt ist es leer und wir brauchen Ersatz.

Die Dosieranleitung sagt 5 ml auf 50l. Habs jetzt in Marokko doppelt so hoch dosiert, weil ich wie gesagt vom Chlor kaum was gemerkt habe und die Keimbelastung hier bekannt hoch ist.

Die Überlegung war jetzt schlicht die nötige Chemikalie in der gleichen Dosierung zu erwerben und weiter wie bisher. Campinghöker à la Obelink sucht man hier lange, beim Decathlon hatten sie nix. Da beim Camper auch noch dieses Silberzeugs mit dabei war,kann ich das ja auch noch passend dazudosieren. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das Chlor zum keimfrei machen und das Silber zum keimfrei halten.
runni
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von runni »

Ich mach den Wassertank und Leitungen mit danklorix sauber, eine kleine Menge bleibt davon im Tank bei Saisonstart. Das Silberionen Zeug nehm ich wenn das Wasser länger frisch bleiben soll. Wir haben einen 70L Tank zum Waschen und Duschen sowie 25L zum Trinken & Kochen, den kann man rausnehmen und auch am Hahn auswaschen und füllen. Hat sich in den letzten 20 Jahren bewährt.
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Sunset
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Sunset »

Was hältst Du von einer Osmose Anlage?
Osmosewasser ist sauber. Nichts als Wasser, keine Keime, keine Chemie, funktioniert immer und überall mit einer kleinen Wasserpumpe.
Einen kleinen Osmose Filter gibt es für um die 100€ einmalige Investition.
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zauberkopf
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von zauberkopf »

Mobiles Büro am Fahrrad - Alukoffer an einer Schiene einhängen und mit einem Schnappverschluss befestigen. Besser: Aufklappbarer Schreibtisch, höhenverstellbar für unterschiedlich hohe Parkbänke. Jetzt kann man Büro natürlich unterschiedlich definieren... Was brauchst du denn genau an Gerätschaften? Am Fahrrad macht sich sicher auch ein Akkukoffer als Ausgleichsgewicht auf der anderen Seite nützlich.
Naja.. ich habe bedarf an :
Windschutz.
Das zieht Dir im Sitzen die Wärme aus dem Körper.. und vorallem an den Programmierfingerchens..
ggf noch Lichtschutz. Weil für ein paar Photographische Späßchen bräuchte ich ne Mobile Dunkelkammer.
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MatthiasK
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von MatthiasK »

Sunset hat geschrieben: So 4. Feb 2024, 23:17 Was hältst Du von einer Osmose Anlage?
Osmosewasser ist sauber. Nichts als Wasser, keine Keime, keine Chemie, funktioniert immer und überall mit einer kleinen Wasserpumpe.
Einen kleinen Osmose Filter gibt es für um die 100€ einmalige Investition.
Osmoseanlagen wollen richtig Druck und haben dabei wenig Durchfluss. Die Druckhaltung ist nicht ganz so unaufwändig - Nachdem wir den ersten Motor der Zahnradpumpe ruiniert hatten und der zweite auch mit Wasserkühlung zu heiß wurde, haben wir den Versuch abgebrochen und die Anlage wieder nur mit dem normalen Leitungswasserdruck (bei uns meist 4,5bar) betrieben. Zusätzlich vertragen die Membranen entweder Chlor oder Bakterien - meine Anlage muss mit ungechlortem Wasser betreieben werden.
runni
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von runni »

https://www.filter-direkt.de/wasserfilt ... 0-pp/a-533
Bin mir nicht sicher ob das funktioniert, zudem im WoMo die Tauchpumpe ca. 1Bar macht, ob das reicht?
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MatthiasK
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von MatthiasK »

Nach einer Osmoseanlage sieht der nicht aus, weil eine Osmoseanlage 3 Anschlüsse hat, Eingangswasser, Abwasser und Reinwasser. Das wird nur ein sehr feines Filter sein, das Dreck ausfiltert - z.B. als Vorfilter für eine Osmoseanlage. Aber mein Vertrauen in dieses Filter ist begrenzt, weil alles in Händen und Füßen bemaßt ist. Und was sind das jetzt für 1/4"-Gewinde? 1/4" UNF, 1/4" UNC, 1/4" BSP oder 1/4" NPT?
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Später Gast
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Später Gast »

Längerfristig will ich da sicher noch was dranfrickeln an den Tank, ich denke grade in die Richtung UV-Led nach, gibt fertige Systeme für "nur" fünfhundert Ocken. :|
Wäre doch gelacht, wenn man das nicht mit Chinateilen für einen Bruchteil der Kosten und ohne diese lästige Betriebssicherheit nachbauen könnte. 😜
Brita Kartusche als Vorfilter fände ich nicht verkehrt, wenn da nicht der bescheidene Durchsatz wäre. Stundenlang an der Zapfstelle warten hab ich keinen Bock drauf.

Da ist auch die Anzeige Tank voll/ leer völlig fehlkalibriert. Ab 2/3 voll zeigt er 25% an und das bleibt dann stehen, bis er wirklich kurz vor komplett leer ist. 12,5% hab ich noch nicht messen dürfen, glaub der Zustand existiert nur theoretisch. Bin schwer in Versuchung nen Arduino mit U-Schall Sensor zu verbauen, ein Mal ne look up table in 5l Schritten messen und dann immer litergenau wissen, wieviel noch drin ist.

Hier und jetzt brauche ich erstmal was, um mein Brauchwasser säuglingssicher zu bekommen. Wäre doof, wenn nach dem Nuckelflaschen spülen Ruhr oder Amöben oder sowas an den Fläschchen kleben.. :?
Wir haben uns 48l spanisches Leitungswasser in diesen 8l Trinkwasserkanistern zum Spülen der Fläschchen mitgebracht, aber da haben wir jetzt auch den letzten Kanister angebrochen.
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von duese »

Wasser in PET Flaschen in die Sonne legen soll die Wasserqualität ungemein steigern (UV Desinfektion). Dach mit Halterungen voll machen?

Bei Säugling wäre ich bei Abkochen von Wasser und Auskochen von Fläschchen und Zubehör. Das wird ja sogar beim deutschen Leitungswasser als Vorsichtsmaßnahme empfohlen.
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Schneewittchen
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Schneewittchen »

duese hat geschrieben: Mo 5. Feb 2024, 06:43 Wasser in PET Flaschen in die Sonne legen soll die Wasserqualität ungemein steigern (UV Desinfektion).
Generell richtig aber nur in Äquatornähe...
andreas6
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von andreas6 »

Ein einziger Äquator kann doch nicht so schwer sein. Hier wurden schon ganz andere Dinge selber gebaut.

MfG. Andreas
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Sunset
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Sunset »

Wir haben diese hier: Amazon: OsmoFresh Osmoseanlage.

Unsere Nutzung ist: Wasser für das Aquarium und die Kaffeemaschine und Erstbefüllung des Wassertanks im Wohnwagen, wenn es auf Reisen geht. Wir sind zufrieden, macht genau was sie soll. Ich habe glaube ich sogar noch etwa um die 100€ bezahlt dafür, bei dem Preis könnte ich glatt überlegen, eine 2. Anlage in den Wohnwagen einzubauen, mit direktem Schlauchanschluss oder wahlweise über die Forumspumpe ;-) aus dem Kanister in den Tank.
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Später Gast
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Später Gast »

Bei Säugling wäre ich bei Abkochen von Wasser und Auskochen von Fläschchen und Zubehör. Das wird ja sogar beim deutschen Leitungswasser als Vorsichtsmaßnahme empfohlen.
nur ganz am Anfang und bei Wasser zum trinken/Essen. Das kommt bei uns grundsätzlich aus der Plastikflasche/Kanister. Tankwasser ist bei uns ausschließlich zum Spülen u. Waschen da.
Ab nem gewissen Alter soll das Immunsystem auch Trainingsmaterial zu sehen bekommen. Der fängt jetzt bald das Krabbeln an und nimmt sowieso alles, was er zu fassen bekommt in den Mund. Das muss das "Boot" abkönnen. ;-)
nero
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von nero »

Sunset hat geschrieben: So 4. Feb 2024, 23:17 Was hältst Du von einer Osmose Anlage?
Osmosewasser ist sauber. Nichts als Wasser, keine Keime, keine Chemie, funktioniert immer und überall mit einer kleinen Wasserpumpe.
Einen kleinen Osmose Filter gibt es für um die 100€ einmalige Investition.
Das Wasser muss trotzdem haltbar gemacht werden.
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MatthiasK
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von MatthiasK »

Später Gast hat geschrieben: Mo 5. Feb 2024, 01:04 Längerfristig will ich da sicher noch was dranfrickeln an den Tank, ich denke grade in die Richtung UV-Led nach, gibt fertige Systeme für "nur" fünfhundert Ocken. :|
UVC-LEDs sind unwahrscheinlich teuer, bei UVA und UVB bekommen die Keime nur eine schön braune Haut. :lol:

UVC erzeugt man - wenn es bezahlbar sein soll - noch immer mit Röhrentechnik. Glimmentladung in Hg-Dampf mit niedrigem Druck, damit die Stahlung auch raus kommt braucht es außen ein Quarzglasrohr.

Die UVC-Wasserklärer aus dem Aquaristik-Bereich sind deutlich günstiger, sie gibt es schon für unter 50€.
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BernhardS
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von BernhardS »

runni hat geschrieben: Mo 5. Feb 2024, 00:14 https://www.filter-direkt.de/wasserfilt ... 0-pp/a-533
Bin mir nicht sicher ob das funktioniert, zudem im WoMo die Tauchpumpe ca. 1Bar macht, ob das reicht?
Sediment oder Osmose. Im nächsten Leben werde ich Werbetexter. Es ist ja beides falsch und keinen stört´s. Das ist ein Leben.
Egal:
Es ist ein Filter. 1µm ist bißchen knapp um Bakterien auszufiltern. Der Durchfluß ist, zumindest am Anfang, kein Problem.
1 gpm sind ...Hmm... britisch oder US ... 3,8 oder 4,5 Liter pro Minute - vermutlich bei 125 PSI, also 8-9 bar.
(Zoll für Zoll nähert man sich dem metrischen System)
Ein Achtel davon ist ein halber Liter pro Minute, damit kann man wohl leben.

Kleiner Abschweifer: Beim Filtrieren ist Durchfluß zu Druck nur im allerersten Moment linear. Dann baut sich eine Schicht auf der
Oberfläche auf, der so genannte Filterkuchen - bei einem runden Filter sieht das auch so aus.
Mit mehr Druck presst man diesen zusammen und es geht durch das Gesamtgebilde weniger Wasser durch.
Mirqua
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Mirqua »

Ich hatte eine UVC Leuchtstofflampe im Filter vom Aquarium. Nach einem Jahr hats den zerbröselt. Behälter war so weicher, blauer Kunststoff. An der Schadensstelle allerdings komplett weiß.
setiherz
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von setiherz »

Ich setze beruflich viel UV-C ein für die Wasserentkeimung. Aber nur in Edelstahlrohren verbaut , alternativ Titan :-) . Und min 1 x 90 Grad bevor es wieder in den PVC Leitungen fließt. Besser 100mm Rohr , 90 Grad Bogen und nochmal 100mm Rohr ! Hat sich sehr bewährt. Bei viel Durchsatz 2 x 90W ! hintereinander ! Zu Hause ( an Ende einer langen Leitung auf dem Land ) habe ich den 36W Strahler in der Hauptzulaufleitung.

Grüße Steffen
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Marsupilami72 »

Ich hab ja seit letztem Jahr einen Sharan als Festival- und Campinghure - erste Baureihe, da kann man alle Sitze hinter der ersten Reihe mit einem Handgriff komplett rausnehmen und bekommt einen ebenen etwa zwei Meter langen Laderaum.

Als Bett nehme ich vier gleich große Euroboxen, Spanplatte drauf, Faltmatratze fertig. Dann habe ich mir bei Kleinanzeigen noch ein aufblasbares Vorzelt von Obelink für kleines Geld geholt, das kann ich alleine in 15 Minuten auf-, bzw. abbauen.

Strom gibt es per Solarpanel - das hab ich noch von Stitch - 180Watt hatte es mal, mit dem Glasbruch sind es vielleicht noch 100 8-) . Der Strom geht aktuell in einen kleinen Bleiklotz und speist hauptsächlich meine Kompressorkühlbox. So lange die Sonne einigermaßen scheint, funktioniert das auch recht gut.
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Daffid
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Re: Der Faden rund ums Campen

Beitrag von Daffid »

Marsupilami72 hat geschrieben: Di 6. Feb 2024, 19:42 Ich hab ja seit letztem Jahr einen Sharan als Festival- und Campinghure - erste Baureihe, da kann man alle Sitze hinter der ersten Reihe mit einem Handgriff komplett rausnehmen und bekommt einen ebenen etwa zwei Meter langen Laderaum.

Als Bett nehme ich vier gleich große Euroboxen, Spanplatte drauf, Faltmatratze fertig. Dann habe ich mir bei Kleinanzeigen noch ein aufblasbares Vorzelt von Obelink für kleines Geld geholt, das kann ich alleine in 15 Minuten auf-, bzw. abbauen.

Strom gibt es per Solarpanel - das hab ich noch von Stitch - 180Watt hatte es mal, mit dem Glasbruch sind es vielleicht noch 100 8-) . Der Strom geht aktuell in einen kleinen Bleiklotz und speist hauptsächlich meine Kompressorkühlbox. So lange die Sonne einigermaßen scheint, funktioniert das auch recht gut.

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